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Okt. 2020

Von Praktikern auf dem Bau zu den besten Präsentationen für die mündliche IHK-Prüfung – „Zusammenarbeit im Betrieb“, kurz ZIB genannt. Das sind Lerninhalte für Industriemeister, die sie in ihrer mündlichen IHK Prüfung präsentieren müssen. Ich, Andreas von Ausbilderwelt, habe 13 Industriemeister diese Thematik in einem Onlineseminar vermittelt. Ich entwickelte einige Inhalte an Flipchart und Whiteboard, und es gab prüfungsrelevante Aufgaben, die jeder einzelne schriftlich bearbeiten musste. Am zweiten Tag forderte ich die Teilnehmer auf ihre Lösungen in Form einer Präsentation vorzubereiten und darzustellen. Eigentlich genauso wie es in der mündlichen IHK Prüfung gefordert wird. Ich dachte erst, jetzt geht das große Murren los. Aber dann wurde ich überrascht. Mutig und voller Enthusiasmus präsentierten die Meister mir ihre Lösungen. Ich war echt positiv überrascht. Es gab ein Feedback von mir und vier Personen aus dem Kurs hätten die Prüfung bei mir nicht bestanden. Ich zeigte den Teilnehmern das 4-MAT-System von David Kolb und Bernice McCarthy. In der Anmoderation der Präsentation versucht man hier jeden Zuhörer mitzunehmen. Man beantwortet folgende vier Fragen: Was kommt auf den Zuhörer zu? Warum ist es für den Zuhörer jetzt wichtig? Was soll der Zuhörer am Ende damit anfangen? Wie ist der Ablauf der Präsentation? Am nächsten Tag präsentierten die Meister wieder ihre Lösungen. Es gab viermal die Note „sehr gut“, einige zweien und dreien. Ich hätte nicht erwartet, dass innerhalb von 24 Stunden Industriemeister, die im Berufsalltag im Baugewerbe unterwegs sind, so einen gewaltigen Sprung in der Präsentation von theoretischen Themen machen. Hut ab!

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Aug. 2020

Manchmal genügt nur ein Impuls, um die mündliche Prüfung zur Personalfachkauffrau zu bestehen – „Zwei Themen habe ich bereits ausgewählt, bei der Formulierung bin ich mir noch unsicher. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich hierbei unterstützen könnten.“ So lautete die Anfrage von Ingrid, die sich auf ihre mündliche Prüfung zur Personalfachkauffrau vorbereitete. Nach dem ersten Telefonat mit Andreas von Ausbilderwelt entschied sich Ingrid für das Thema:“ Ausbildung im Unternehmen“, welches von der IHK akzeptiert wurde. Bei der Präsentation machte sich Ingrid große Sorgen, wie sie die Kosten für dieses Projekt kalkulieren sollte. Personalkosten des Azubis, des Ausbilders, Anlage- und Sachkosten. Was ist hier realistisch? Ich stellte ein detailliertes Kostenbeispiel für die Einführung eines Ausbildungsberufes im Unternehmen zusammen. Dieser Impuls reichte aus, damit Ingrid die Kosten für ihr Projekt individuell kalkulieren konnte. Zwei Monate später kam eine E-Mail: „Ich habe diese Woche die mündliche Prüfung bestanden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.“

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Aug. 2020

Von „kein Bock auf Workshop“ zu echter Lust am mitmachen – Hilfe, die Azubis kommen! So ergeht es vielen Ausbildungsbeauftragten in jedem September. In diesem August hatte ich, Silke von Ausbilderwelt, die Aufgabe, 12 Ausbildungsbeauftragte, die ganz neu in ihre Aufgabe berufen wurden, auf dem Weg ein Stück zu begleiten. 4 Workshoptage standen an, zu den Themen: Ausbildung gestalten und zielorientierte Kommunikation. Corona bedingt konnten die Workshops nicht vor Ort stattfinden, sondern online. Dazu kam, dass die Teilnehmer sich auf 2 Räume verteilen mussten. In jedem Raum waren Kameras, damit ich die Teilnehmer sehen konnte und ich wurde über einen Monitor in die Räume „gebeamt“. Eine gewöhnungsbedürftige Situation für alle. Im ersten Themenblock saßen alle auf Ihren Plätzen, haben zugehört und sich möglichst zurückgehalten. Alle waren zufrieden – oder doch irgendwie nicht? Es musste sich etwas ändern. Das Thema: „Kommunikation“ bietet dafür viele Möglichkeiten, auch im Online Kurs. Ich habe Rollenspiele vorbereitet in dem Bewusstsein, das bestimmt nicht alle Teilnehmer mitmachen wollen. Zudem sollten die einzelnen Gruppen bzw. Teilnehmer immer nach an die Kamera kommen und mit mir reden. Ich war gespannt – und bin sehr positiv überrascht worden. Nach anfänglichem Murren über die Rollenspiele gab es im Anschluss durchweg positives Feedback. Selbst die größten Kritiker waren am Ende von sich selbst überrascht. Jeder wollte nach vorne an die Kamera von seinen Erfahrungen berichten. Alle vorbereiteten Workshop-Inhalte konnten wir nicht besprechen, dafür ist jeder mir einem richtig guten Gefühl nach Hause gegangen.

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Juli 2020

Von „ich kann euch alles sagen“ zu „ich komme zum Punkt“ und bestehe die Prüfung – Gundel hat die schriftliche Prüfung vor der IHK Berlin zur Personalfachkauffrau hinter sich. Von Kollegen hat sie erfahren, dass jede IHK bei ihrem Vorgehen in der mündlichen Prüfung sehr individuell und unterschiedlich ist. Bei ihrem Thema für die Präsentation geht es um die Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Die Präsentation und die konzeptionellen Handouts beinhalten 41 DIN A4-Seiten und begleitend steht ihr ein 79-seitiges Onboarding-Konzept zur Verfügung. In der Prüfungssituation möchte sie neben der PowerPoint-Datei auch mit Flipcharts arbeiten. Gundel ist mit dem Anliegen auf die Ausbilderwelt zugekommen, dass sie gerne das 20minütige Fachgespräch simulieren möchte. Nach der Sichtung der gesamten Unterlagen durch Andreas hat sich herausgestellt, dass sehr viele Inhalte eher kunstvoll wage als spezifisch konkret formuliert wurden. Es musste also eine neue Struktur her. Der Vorschlag zur neuen Struktur sah wie folgt aus: 1. Was ist das Problem? (steigende Fluktuation, erfolglose Recruiting Bemühungen am Arbeitsmarkt). 2. Was sind die Ursachen des Problems? (unklare Führungsleitlinien, fehlende einheitliche Onboarding Strategie zur Orientierung). 3. Was sind die Auswirkungen des Problems? (hohe Kosten, negatives Image, schwache Mitarbeiterbindung). 4. Wie kann eine Lösung aussehen? (klare Führungsleitlinien und einheitliche Onboarding Strategie). 5. Wie ist das Verhältnis von Kosten und Nutzen der angestrebten Lösung? (Investitionen, Manpower, Break Even Point). 6. Grobplanung der Umsetzung (Beteiligte, Umgang mit Widerständen, Meilensteine, Erfolgskontrollen). 7. Fazit und Argumente für die Freigabe der neuen Onboarding Strategie durch die Geschäftsleitung (Vertrauen in das Konzept). In der Präsentation punktete Gundel nun mit klaren und nachvollziehbaren Kernaussagen. Im Fachgespräch spielte sie ihre Fähigkeit aus, den Prüfern sinnvolle Argumente für ihr Konzept zu liefern. 14 Tage später kam eine E-Mail von Gundel: „Ich habe bestanden 😊. Die Prüfer sagten mir: Weniger ist mehr!“ Aber das war ja klar.

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Juli 2020

Der Kampf zum Titel: „Geprüfter Aus und Weiterbildungspädagoge IHK“ – Im Juli erhielt ich eine E-Mail von Enrico „Bitte dringend um ein Coaching“. Am selben Tag um 18:00 Uhr fand das erste Gespräch statt. Ich erhielt eine Projektarbeit zum Aus und Weiterbildungspädagogen, die von den Prüfern mit 50 Punkten bewertet wurde. Darüber hinaus eine Präsentation PowerPoint, die ich mir ansehen sollte. Thema war: Lernbegleitung für einen lernbeeinträchtigten Teilnehmer. Enrico erhielt von mir eine erste Analyse. Die Präsentation sah sehr chaotischer aus. So empfahl ich folgende sieben Fragen als Leitfaden für die Präsentation: Erstens: was ist das Problem? Zweitens: was sind die Ursachen des Problems? Drittens: was sind die Auswirkungen des Problems? Viertens: wie kann eine Lösung aussehen? Fünftens: wie ist das Verhältnis von Kosten und Nutzen der angestrebten Lösung? Sechstens: Grobplanung der Umsetzung Siebtens: Fazit und Argumente für die eigene Strategie. In fünf Tagen war die mündliche Prüfung vor der IHK. Wenn Enrico jetzt die Präsentation aufwendig umstellen würde, die die Prüfer wirklich überzeugen sollte, würde die Zeit nicht ausreichen. Zum einen, weil er damit völlig überfordert war und zum anderen, weil er auch noch einen Vollzeitjob als Fachdozent hatte. So erstellte ich, Andreas von Ausbilderwelt, eine 27-seitige Präsentation inklusive vier Handouts. Im Anschluss gab es noch ein Coaching worin wir die zehn wichtigsten Fragen der Prüfer im Fachgespräch definierten und die richtigen Antworten besprachen. Zwei Tage später schiebt Enrico eine WhatsApp: „Fahre gerade aus dem Gebäude. Ich habe wirklich alles gegeben und es wurde belohnt. Dankeschön für Ihre Unterstützung und Bemühungen. Ich freue mich total. Sie sind ein sehr guter Coach. Werde sie weiter empfehlen.“

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Juni 2020

Von einem unsicheren Gefühl vor der mündlichen Prüfung zum Durchstarten als Personalerin. – Stefanie, 41 Jahre, arbeitet seit 2 Monaten bei einem großen sozialen Träger. Sie hat die schriftliche IHK-Prüfung zur Personalfachkauffrau bestanden und steht kurz vor der mündlichen Prüfung. Das Thema: „Einführung eines einheitlichen Onboardings – Prozesses“ wurde von der IHK-Niederrhein bewilligt. Der Spagat zwischen Probezeit im neuen Unternehmen, Familie und die Sorge um den anstehenden Prüfungstermin wird immer größer. Bei der Erstellung der Präsentation für die mündliche Prüfung ist sich Stefanie extrem unsicher, wie sie das ganze Thema in nur 10 Minuten erfolgreich präsentieren soll. Zu viel Input, zu viele Folien – ein Thema, das sich zu groß anfühlt. Nach dem ersten Telefoncoaching mit Andreas von Ausbilderwelt: Praxisbeispiele von Präsentationen und eine klare Struktur, die die Prüfer in einer 10minütigen Präsentation erwarten. Anlehnend an die Präsentation, beispielhafte Fragen, die Prüfer stellen können. Was hat Stefanie erreicht? Die Anpassung ihrer Präsentation und eine Fokussierung auf den roten Faden. Danach konnte sie zielgerichtet die Fragen der Prüfer mit einem klaren Kopf beantworten und hat ihre Prüfung bestanden. Jetzt hat Stefanie genau die richtige Qualifizierung, mit der sie in ihrem neuen Job durchstarten kann.

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April 2020

Von „das ist kein Thema für mich“ zu „89 Punkten in der mündlichen Prüfung zum Aus- und Weiterbildungspädagogen“ – Januar, und es ist kalt. „Meine Projektarbeit zum Aus- und Weiterbildungspädagogen wurde mit nur 44 Punkten bewertet. Das neue Thema, das ich bei der IHK eingereicht habe, wurde abgelehnt. Allerdings würde ich dieses Thema dennoch gerne für meine Projektarbeit nutzen. Bitte unterstützen Sie mich. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“ So war die Anfrage von Andreas, einem Fachdozenten der HWK. In seiner nicht-bestandenen Projektarbeit stand ein Spruch von Wilhelm Busch: „Es ist ein lobenswerter Brauch: Wer was Gutes bekommt, der bedankt sich auch.“ Hm, dachte sich Andreas von Ausbilderwelt, ein neues Thema musste her. Und gerade das in der ersten Corona-Welle. So überlegt ich: „Einführung von Blended Learning in der Meister-Ausbildung bei der HWK“. Andreas von der HWK rollte mit den Augen und sagte: „In diesem Thema bin ich aber nicht der Fachmann.“ Ich begegnete: „Was nicht ist kann ja noch werden.“ Eine Woche später kam die E-Mail von Andreas: „Die IHK hat das Thema sofort genehmigt, Abgabetermin der Projektarbeit ist in 30 Tagen.“ So kämpfte sich Andreas Schritt-für-Schritt und mit so manch einem Widerstand in seine neue Projektarbeit hinein. Er schickte mir immer die laufenden Versionen zur Analyse. Nach dem Abgabetermin war erst einmal Funkstille. Zwei Monate später kam eine E-Mail von Andreas: „Die Prüfer haben meine Projektarbeit mit 78 Punkten bewertet. Vielen Dank für Ihre bisherige Unterstützung und ich baue auch weiterhin, für meine mündliche Prüfung, auf Sie. Der Prüfungstermin für die mündlich ist in 10 Tagen.“ Jetzt hatte ich ein Problem, denn ich war geschäftlich so viel unterwegs, dass ich kaum Zeit hatte. Also erstellte ich die Präsentation kurzerhand selbst und wir besprachen mögliche Fragen im Fachgespräch. Einige Zeit später erhielt ich die letzte E-Mail: „Es ist vollbracht. Präsentation und Fachgespräch wurden mit 89 Punkten bewertet. Nochmal vielen Dank für Ihre Unterstützung. Bin jetzt echt erleichtert. Das mit dem Thema Corona ist super angekommen.“

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Nov. 2019

Trotz „Chaos im Job und beim Lernen“ zum „Geprüften Aus- und Weiterbildungspädagogen“ – Jörg hat seine Projektarbeit zum Aus- und Weiterbildungspädagogen mit 50 Punkten bestanden und möchte jetzt natürlich Präsentation und Fachgespräch dementsprechend gut absolvieren, um zu bestehen. Er fragte bei Andreas von Ausbilderwelt an: „Können Sie mich hier unterstützen? Prüfungstermin ist in 14 Tagen.“ Das Thema seiner Projektarbeit war: Die Einführung eines Mentorenprogrammes für Berufsanfänger in einem Unternehmen. Seine Präsentation in PowerPoint sah irgendwie aus wie kalte Pizza vom Vortag. Nach dem ersten Versuch von Jörg, seine Präsentation zu optimieren, wurde mir klar: Das schafft der nie. Ich machte eine Ausnahme und ging in diesem Fall den Weg des geringsten Widerstandes: Ich optimierte die Präsentation selbst. Jörg war begeistert. Die Bilder in der Präsentation sprachen ihn emotional an, die Kernaussagen traten deutlich hervor und es gab einen klaren roten Faden. „Eigentlich bräuchte ich die Präsentation doch nur ablaufen lassen“, meinte Jörg. „Ganz so einfach wird es wohl nicht“, entgegnete ich. Und wir simulierten ein kleines Fachgespräch. Zwei Tage später ging Jörg in seine mündliche Prüfung: optimistisch und mit einem sicheren Gefühl!

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Okt. 2019

Souverän Vorstellungsgespräche bei potenziellen Arbeitgebern meistern – An einem Mittwochnachmittag hat sich Katja bei mir, Silke von Ausbilderwelt, gemeldet, sie war Teilnehmerin bei einem Bildungsinstitut und mir für den Nachmittagsunterricht zugebucht. Sie hatte modulare Kurse im Personalbereich gebucht und war in einer heißen Bewerbungsphase. Sie hatte allerdings das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmte, denn sie wurde nicht eingeladen. Und wenn doch mal ein Gespräch zustande kam, habe sie die Fragen der Personaler überrascht. „Was mache ich falsch?“ war die Frage, die sie mir stellte. Eine einfache und gleichzeitig komplizierte Frage. Ich habe sie gebeten, mir ihre Bewerbungsunterlagen zu zeigen: Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse. Das Anschreiben war super, Lebenslauf auch, nur das letzte Zeugnis hatte es in sich. Reihenfolgen vertauscht, seltsame Formulierung und der Schlusssatz fehlerhaft. Ich habe ihr einige Fragen zu ihrem letzten Arbeitsplatz gestellt und sie fragte mich: „Woher wissen sie das alles?“ „Das lese ich in ihrem Zeugnis“. Ich habe sie darum gebeten, ihren letzten Arbeitgeber zu kontaktieren mit der Bitte, das Zeugnis an den drei Stellen zu verändern. Katja hatte Bauchschmerzen vor dem Telefonat, es allerdings dennoch versucht. Zwei Tage später hat mich Katja nochmal kontaktiert, ihr alter Arbeitgeber war sofort damit einverstanden das Zeugnis zu ändern. Und so klappt es auch mit den Vorstellungsgesprächen.

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Sept. 2019

Von „Ich bin hier dein Ausbilder“ zum echten und authentischen Zugang zum Azubi – Sandra ist Ausbildungsbeauftragte in einem großen Logistikunternehmen. Ich, Silke von Ausbilderwelt, habe Sandra im Rahmen eines Inhouse-Workshops zum Thema: „Kommunikation und Zeitmanagement“ kennengelernt. Die Gruppe der Ausbildungsbeauftragten war mit 7 Teilnehmern sehr überschaubar, so dass mir recht schnell aufgefallen ist, dass Sandras Gedanken ständig um ihren Auszubildenden David gekreist sind. David war eine echte Herausforderung für Sandra. Er hat einfach nicht das gemacht, was sie von ihm verlangt und erwartet hat. Er hatte immer seinen eigenen Kopf, hat ihrer Meinung nach nie zugehört und wollte sich auch gar nicht mit ihr unterhalten. In dem Workshop, mit so einem klaren Thema vor Augen, habe ich die Situation zwischen Sandra und David zum Anlass genommen, um mit der ganzen Gruppe zu üben. Zum einen haben wir die sogenannte WWW-Formel in der Theorie durchgesprochen. WWW steht in diesem Fall für Wahrnehmung, Wunsch und Wirkung. Ich habe alle Teilnehmer gebeten sich eine Situation aus dem Ausbildungsalltag vorzustellen und dafür Fragen nach der WWW-Formel zu formulieren. Als alle dies getan haben, habe ich Zweiergruppen gebildet und Sandra mit einem Kollegen gemeinsam üben lassen. Allerdings in der Form, dass Sandra ihren Azubi David spielen sollte und der Kollege Sandra. Im ersten Moment hat es eine große Verwirrung bei Sandra ausgelöst, dass sie sich in die Rolle ihres Auszubildenden versetzen sollte und ich habe schon bemerkt, dass sie das nicht machen wollte. Nach einem Moment des Redens und auch der Überzeugungskraft des Kollegen, hat sie sich darauf eingelassen. Und die Wirkung war grandios. Sandra hat sich ganz tief in die Rolle von David einfühlen können und hat gefühlt, wie er sich in der Situation mit ihr als Ausbildungsbeauftragter fühlt. Sie hatte sehr viel Mitgefühl für David entwickeln können. Nach dieser Übung war sie den Tränen nah und wollte gleich nach dem Workshop, noch an dem gleichen Tag mit David, reden. Leider war er an dem Tag nicht mehr im Haus und sie hat das Gespräch auf den nächsten Tag verschoben. Sandra war erleichtert, dass sie einen Zugang zu ihrem Azubi gefunden hat.

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Aug. 2019

Ein wirklich hart umkämpfter Titel: „Geprüfter Berufspädagoge IHK“ – Winterferien im Februar. Ich checkte meine E-Mails. „Hallo, mein Name ist Lars und ich habe Anfang dieses Jahres meine schriftliche Prüfung zum Berufspädagogen abgeschlossen. Leider wurde mein eingereichtes Thema für die Projektarbeit vom Prüfungsausschuss abgelehnt, weil der berufspädagogische Aspekt gefehlt hat. Nun bin ich dabei, schnellstmöglich ein neues Thema einzureichen. Unter welchen Bedingungen kann ich mit Ihrer Unterstützung rechnen?“ Wir klärten die Rahmenbedingungen und ab ging die Post. Das ursprüngliche Thema der Projektarbeit „Mobilitätskonzept“ passte irgendwie nicht. Ich schrieb Lars eine E-Mail mit folgenden Hinweisen: Bitte beachten Sie, dass Ihre Projektarbeit vier Rahmenbedingungen erfüllen muss: Wissenschaftlichkeit (Quellenangaben, Beweise, Vokabular) Pädagogik (methodische, didaktische und psychologische Nachvollziehbarkeit) Wirtschaftlichkeit (Kennzahlen, Budget, Controlling Instrumente) Projektartig (Projektstrukturplan, Meilensteine, Kostenkontrolle). Lars antwortete: „Das war genau der „Nudge“, den ich gebraucht habe.“ Das neue Thema der Projektarbeit wurde: „Einführung der Berufsausbildung im Ausland eines mittelständischen Unternehmens“. Dreieinhalb Monate später, ich war gerade im Urlaub, kam die nächste E-Mail von Lars: „Gestern wurde mein Thema von der IHK genehmigt und nun habe ich 30 Tage Zeit, um meine Projektarbeit zu erstellen. Gerne würde ich wieder auf Ihre hochprofessionelle Dienstleistung zurückgreifen. Ich hoffe Sie sind damit einverstanden, vor allem, weil ich mit Ihrer Hilfe bislang sehr gute Erfahrungen gemacht habe.“ Leider konnte ich erst nach meinem Urlaub mit Lars weiterarbeiten. 10 Tage vor dem Abgabetermin erhielt ich eine Panik-E-Mail von Lars: „Mein Ziel ist, mit dieser Projektarbeit mindestens 50 Punkte zu erreichen. Ich will nach langen arbeitsintensiven Tagen und Wochen die Sache nun endlich abschließen. Sollte Ihnen ein Feedback zu meiner Projektarbeit innerhalb der nächsten 3 Tage nicht möglich sein, dann sehen Sie diese Mail bitte als gegenstandslos an.“ Ich machte mich an die Arbeit und analysierte innerhalb von 7 Stunden seine Projektarbeit. Von mir hätte Lars leider nur 18 von 100 Punkten bekommen. Ich gab ihm eine wirklich sehr ausführliche Analyse und Tipps zur Optimierung. Lars war mittlerweile am Ende seiner Kräfte angelangt. Er arbeitete die Änderungen ein, gab seine Projektarbeit zur Bindung und konnte seinen Abgabetermin halten. Heute darf sich Lars Geprüfter Berufspädagoge (IHK) nennen

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Juli 2019

Von „ich will euch mein ganzes Fachwissen präsentieren“ zu „Prüfung bestanden macht mich glücklich“ – Ende Juli fragte Gülcan für ein kurzfristiges Coaching für die Prüfung zur Personalfachkauffrau bei der Ausbilderwelt an. Ihr Thema lautete: „Konzept zur Einführung einer Personalentwicklung in einem Unternehmen“. Gülcan hatte zwar einen Weiterbildungskurs absolviert. jedoch keine Ahnung wie eine Präsentation aussehen sollte und was in der Prüfung auf sie zukommt. Zwei Tage später telefonierten Gülcan und Andreas von Ausbilderwelt und es gab viele Tipps zur Optimierung ihrer Präsentation. Eine Masse an Infos auf den Folien in kleiner Schrift, Schriftgröße 11, schwarze Schrift auf grauem Hintergrund und ein roter Faden war nicht zu erkennen. Manchmal ist es gar nicht so einfach, jemandem eine andere Perspektive zu zeigen. Gülcan wollte nämlich unbedingt ihr komplexes Fachwissen in ausschweifender und komplexer Form präsentieren. Das hätte sie sicherlich auch geschafft, wenn sie 45 Minuten Zeit für die Präsentation zur Verfügung gehabt hätte. Die Vorgaben der IHK sind aber hier sehr klar: Ca. 10 Minuten Zeit für die Präsentation. So machten wir uns auf den Weg und speckten ab. „Didaktische Reduzierung“ nennt man so etwas in der Fachsprache. Gülcan hat ihre Präsentation komplett umgeschmissen und von mir stichhaltig die dazugehörigen Fragen aus dem Fachgespräch erhalten. Zwei Tage später, um 11:30 Uhr, kam die Stunde der Wahrheit: Gülcans mündliche Prüfung vor der IHK. Danach schrieb Gülcan eine E-Mail: „Ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich die Prüfung bestanden habe. Zwar nicht so glorreich, aber mir reicht das völlig aus. Ich danke Ihnen sehr für Ihre Unterstützung.“

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Juni 2019

Von Unsicherheit in der deutschen Sprache zur Praktikumsstelle bei einem Unternehmen – Magdalena war sich unsicher. Welchen Ausbildungsbetrieb für ihre Praktikumsstelle sollte Sie wählen? Sie machte eine Umschulung zur …… Die gebürtige Polin kämpfte sich bisher ganz gut in die Fachthematiken ein. Sie bat mich, Silke von Ausbilderwelt, über ihre Bewerbungsunterlagen, den Lebenslauf und das Anschreiben, zu schauen. Nach Durchsicht der Unterlagen habe ich große Potentiale bei Magdalena entdeckt. Ich habe ihr die Sicht des Arbeitgebers, in diesem Fall des Ausbildungsbetriebes, erklärt und ihr anhand ihres Lebenslaufes Fragen zu ihrer Person gestellt und weitere Fragen zu dem Praktikum im Allgemeinen. Magdalena hat alle Fragen und Antworten dazu verinnerlicht und ist in das Vorstellungsgespräch gegangen. Nach 3 Wochen, nachdem der Kurs bereits beendet war, habe ich eine Nachricht per E-Mail von Magdalena erhalten: „Vielen Dank für ihre Unterstützung. Ich habe den Praktikumsplatz. Hurra, ich freue mich so sehr.“

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Juni 2019

Von dem Glauben das Andere besser sind zu „gut bis sehr gut“ in der IHK Prüfung zur Personalfachkauffrau – Nadine war eine angehende Personalfachkauffrau. Ich, Andreas von Ausbilderwelt, bereitet Nadine auf Ihre schriftliche und mündliche IHK Prüfung vor. Sie schrieb fleißig Prüfungsätze, ich korrigierte und sie verbesserte sich zunehmend. Leider war Nadine nicht so überzeugt von sich selber. Sie glaubte, dass sie nicht so gut wäre, und andere besser wären. Gemeinsam erstellten wir zwei grobe Konzepte zur Einreichung bei der IHK. Zur Sicherheit begleitete ich Nadine dabei, ihre Präsentationen für die beiden Themen im Vorfeld zu erstellen. Wie bei den meisten Präsentationen, gab es keinen roten Faden, fehlten die Kernaussagen, auch mal eine bildliche Darstellung und es war viel zu viel Schrift auf jeder Folie. So machten wir uns ans Werk und kämpften uns mühevoll von Folie zu Folie. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und Nadine staunte nicht schlecht über die Professionalität ihrer selbst erstellten Präsentationen. Einige Zeit später erhielt ich eine E-Mail von Nadine: „ich freue mich dass ich den schriftlichen Teil bestanden habe. In Recht etwas knapp, ansonsten mit den Noten 1,2, 2 😊. In 14 Tagen habe ich die mündliche Prüfung. Die IHK hat sich für mein zweites Thema entschieden. Ich möchte mich nochmals für Ihre Unterstützung bedanken!“

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Juni 2019

Von „ich melde mich krank vor der Prüfung“ zu „ich habe die Prüfung bestanden und komme weiter im Job“ – Im Sommer hat sich Daniel bei Ausbilderwelt gemeldet, um einen Coaching-Termin zu vereinbaren. Er hatte die schriftliche Prüfung zum Personalfachkaufmann vor der IHK München bestanden und nun stand noch die mündliche Prüfung an. Seine Herausforderung war, er musste die mündliche Prüfung unbedingt bestehen, wenn er in seinem Job weiterkommen wollte. Sein Thema war: „Einführung von Home-Office in einem großen Unternehmen mit 3.800 Mitarbeitern“. Im Coaching-Gespräch mit Andreas kam heraus, dass Daniel die mündliche Prüfung am liebsten verschieben würde. Warum? Weil er sich einfach nicht gut genug vorbereitet fühlte. Wir besprachen die Präsentation und Daniel passte hier und da einige Inhalte an, um seine Kernaussagen und den roten Faden deutlicher zu machen. Damit fühlte er sich wesentlich sicherer. So sicher, dass er noch unbedingt ein Fachgespräch mit Andreas simulieren wollte. Zu seinem Glück stellten sich im Fachgespräch Fragen heraus, die er absolut nicht auf dem Schirm hatte. Mit dieser intensiven Vorbereitung bestand er seine mündliche Prüfung und war am Ende sehr froh darüber, sich nicht krankgemeldet zu haben. Jetzt stand auch seinem beruflichen Erfolg nichts mehr im Wege.

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Mai 2019

Ohne sinnvolle Präsentation kein klarer Kopf im Fachgespräch der mündlichen Prüfung zur Personalfachkauffrau – Im Mai fragte Julia, welche Fragen im Fachgespräch zur Personalfachkauffrau auf sie zukommen. Sie bat um ein Coaching. Ihr Thema war: Die Systemumstellung einer Lohnabrechungs-Software. Da die Präsentation die Grundlage für das Fachgespräch ist, bat ich, Andreas von Ausbilderwelt, sie mir ihre Präsentation einmal zu zeigen. Die Gliederung der Präsentation beinhaltete: Ausgangssituation, Zielformulierung, Kostenanalyse, Kostenübersicht nach System, Fazit. Wir optimierten und herauskamen: Problemstellung, Zielsetzung, Kostenübersicht, mittlere und langfristige Kostenübersicht nach System, Zeitplan, Fazit. Wir fokussierten uns auf das Problem. Die meisten Prüflinge bieten in ihrer Präsentation eine Lösung an. Und keiner weiß so richtig, was eigentlich das Problem ist. Julia erkannte, dass erst durch die Formulierung eines brennenden Problems, die Prüfer wach werden und es spannend finden, wie nun die Lösung aussieht. Die Lösung beinhaltete ein Projekt für einen Zeitraum von 8 Monaten. Julia ergänzte ihre Präsentation um den Zeitplan und erst jetzt wurden die Fachfragen für das Fachgespräch wesentlich klarer.

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Mai 2019

Von 60 auf 90 Punkte im Klausurentraining für Personalfachkaufleute – Ich, Silke von Ausbilderwelt, habe Dagmar in einem E-Learning Vorbereitungskurs zur Prüfung der Personalfachkaufleute kennengelernt. In der Gruppe waren 11 weitere Teilnehmer, die meisten sehr rege und kommunikativ. Dadurch gab es auch regelmäßig Unstimmigkeiten bis hin zu Zickereien. Dagmar hat sich die meiste Zeit ruhig verhalten und nur gelegentlich eine „scharfe“ Frage gestellt. Sie war nicht recht zu greifen. Die Modulklausur für das Handlungsfeld 2 hat sie ordentlich bestanden, aber es gab bessere. Nach dem Modul ging es für Dagmar weiter mit der Prüfungsvorbereitung für die schriftliche Prüfung, wieder mit mir. Diesmal waren es ein sehr kleiner Kurs, nur 2 Teilnehmer. Uhh, das war zu Beginn gar nicht angenehm für sie. Und dann Klausurentraining – das macht erstmal gar keinen Spaß. Jeden Tag auf´s neue. Ich habe die Klausuren bewertet und jeden Morgen haben wir die Ergebnisse besprochen. Und von Tag zu Tag wurde Dagmar besser, sie hat sich richtig ins Zeug gelegt. Jede noch so kleine Anmerkung und jeden Tipp aufgenommen und sofort umgesetzt, die Inhalte nachgelernt und verinnerlicht. Wow, das war ein Sprung nach oben. In den Prüfungsklausuren hat Dagmar sich von 60 auf 90 Prozent verbessert.

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 April 2019

Von „Themenvielfalt für das Grobkonzept zur mündlichen Prüfung der Personalfachkaufleute“ zu „einer sicheren Entscheidung“ – Sonja ist auf der Suche nach Hilfe für die Themenfindung, der Grobgliederung des Konzepts und der Ausarbeitung ihrer Präsentation für die mündliche Prüfung zur Personalfachkauffrau. Es ist ihr 2. Versuch, d.h. für das Fachgespräch bringt sie bereits Erfahrungen mit. Weniger Erfahrung hat sie bei der Erstellung von Präsentationen. Nun muss aber erst einmal ein neues, griffiges Thema her. Sonja überlegt zwischen 3 Themen hin und her: Onboarding, Exit-Gespräch oder Einführung eines einheitlichen Personalfragebogens. Sie konnte sich einfach nicht entscheiden. Wer nun glaubt, dass wir Entscheidungen rational treffen, der irrt leider. Das liegt daran, dass wir neurobiologisch nur zwischen 5 und max. 30% bewusst wahrnehmen. 70 – 95% aller Aktionen im Gehirn laufen unbewusst ab. Mir, Andreas von Ausbilderwelt, war klar, dass Sonja früher oder später aus ihrer Emotion heraus für das richtige Thema entscheiden wird. Es ging also gar nicht darum ihr plausibel zu erklären, was nun das beste Thema ist. Sondern herauszufinden, welche Emotion bei Sonja bei welchem Thema am stärksten ist. Bingo! Am Ende war es das letzte Thema. Und die Emotion bei Sonja war „Sicherheit“.

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 April 2019

Vom Zusammenbruch in der Selbstständigkeit zur Personalfachkauffrau und Niederlassungsleiterin – Silvia war bereits viele Jahre selbstständig gewesen und hatte im Schnitt 5 Mitarbeiter betreut. Dann kam der große Einbruch in der Branche und eine erneute Schwangerschaft. Das hat dazu geführt, dass sie ihre Selbständigkeit aufgegeben hat, in Elternzeit ging und nun in der Umschulung zur Personaldienstleistungskauffrau saß. Durch ihre offene lebenslustige Art, das Fachwissen, die Vorerfahrung und Kompetenzen, war mir, Silke von Ausbilderwelt, schon am ersten Tag klar: Silvia ist hier in dieser Umschulung falsch! Sie kann mehr. Warum legt sie nicht die Prüfung zur Personalfachkauffrau ab, habe ich sie gefragt. Silvia hatte bereits eine Prüfung zur Personalfachkauffrau abgelegt, die schriftlichen Prüfungen und die mündliche Prüfung, und war kläglich gescheitert. Große Angst und Unsicherheit standen ganz klar im Raum. Sie traute sich die Prüfung nicht zu. Bei ihrer Beraterin von der Bundesagentur für Arbeit war sie ebenfalls gescheitert, denn mehr als eine Umschulung zur Personaldienstleistungskauffrau wollte ihr dort niemand ermöglichen. Jetzt war Fingerspitzengefühl gefragt: Woher stammt die Angst und wie konnte sie Sicherheit wiedererlangen? Das galt es für mich herauszufinden. In einer Stunde Coaching war sie soweit und hat bei der ihrer zuständigen IHK angerufen, denn gefackelt hat sie noch nie lange. Nach dem Telefonat war sie super glücklich, denn sie konnte ohne weiteres mit allen 3 Versuchen nochmal die Prüfung zur Personalfachkauffrau ablegen. Dann kam die nächste Herausforderung: Wie sollte sie die gesamten Inhalte diesmal lernen und behalten, wenn es schon beim ersten Mal nicht geklappt hat? Nun, auch hierfür gab es eine Lösung, denn Silvia hatte noch fünfeinhalb Monate Zeit. In der Zeit, als ich mit der anderen Teilnehmerin die Themen zur Personaldienstleistungskauffrau durchgearbeitet habe, hat sie sich auf ihre Prüfungsthemen zur Personalfachkauffrau gestürzt und jeden Tag haben wir Themen zur Prüfung der Personalfachkauffrau durchgesprochen. Silvia war sehr fleißig, hat jede freie Minute gelernt, sich strukturiert, hat gefragt, hat sich mit Hilfe einer Facebook-Gruppe weiteres Wissen angeeignet. Und dann kam der Tag der Prüfung. Im ersten Anlauf hatte sie es noch nicht geschafft. Sie konnte aber noch eine Nachprüfung machen und hat zum Abschluss ihr Fachgespräch hervorragend absolviert. Heute ist sie eine erfolgreiche Personalfachkauffrau und leitet eine Niederlassung.

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 April 2019

Von der Führungskraft zum stellvertretenden Geschäftsführer – Ich, Andreas von Ausbilderwelt, erhielt im Oktober 2018 eine E-Mail von Ronny: „Ich hatte heute meine mündliche AEVO Prüfung. Das Feedback aus dem Unterricht hat mir sehr stark geholfen, sodass ich meine Anspannung noch in Grenzen hielt. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe die Prüfung mit 85 Punkten bestanden. Hat Spaß gemacht und mein Ausschuss war super. Vielen Dank an Sie für den produktiven spaßigen Unterricht welcher in meinem Fall zum Erfolg geführt hat. Man sieht sich sicher noch mal irgendwann.“ Eine Woche später kam eine neue Nachricht mit einer Anfrage für ein Karriere Coaching. Ronny, arbeitete als Handelsfachwirt und Führungskraft in einem Unternehmen, wo er nicht so ganz glücklich war. Parallel hatte er Vorstellungsgespräche bei anderen Unternehmen, die ihn als Führungskraft für größere Projekte einsetzen wollten. Zwischen Familie, Job, die Rolle als Führungskraft, ein neues Studium und einer gewissen Ziellosigkeit, war das für Ronny alles etwas zu viel. Im Coaching ging es um Werte. Es ging darum was Ronny im Leben wirklich wichtig ist und ob er auch danach handelt. Es ging auch darum, dass Ronny einen Sparringspartner brauchte. Die Reflexion seines Verhaltens, die Hintergründe dafür und der voraussichtlich nächste Schritt. Wir arbeiteten auch an die verschiedenen Rollen die er aktuell inne hatte. So gab es auch den einen oder anderen inneren Rollenkonflikt. Zwischen familiärer Sorge, dem eigenen Lebensziel, das Bedürfnis finanziell abgesichert zu sein und der Fragestellung: „Wer bin ich?“ Der Coachingprozess zog sich über fünf Monate hin. Er wurde stellvertretender Geschäftsführer und engagiert sich ehrenamtlich als Prüfer für die Handelsfachwirte.